Dalyan, ein kleines Fischerdorf, liegt am Dalyan-Fluss, einem natürlich schilfbewachsenem Kanal, der den Köycegiz-See mit dem Mittelmeer verbindet.

Anflug auf Dalaman direkt über DalyanZu erreichen ist Dalyan auf dem Luftweg über den Flughafen Dalaman (ca. 30 Fahrminuten von Dalaman nach Dalyan). Marmaris können Sie von Dalyan aus nach ca. 70 km und Fethiye nach ca. 60 km erreichen.

An einem Ufer des Flusses, der den Köycegiz-See mit dem Meer verbindet, liegen idyllisch die Häuser, auf der gegenüberliegenden Seite weit sichtbar die 2500 Jahre alten lykischen Fürstengräber in einer senkrecht abfallenden Felswand.

Die weite Bucht von Dalyan zählt zu den schönsten Landschaften der türkischen Ägäis. Am Bootsanleger vor dem kleinen Schlammbad

 

Im Tal um den  Fischerort Dalyan ist alles auf engstem Raum vorhanden, was Naturfreunde, Antikenliebhaber und Badefans begeistern kann: ein artenreicher Süßwassersee mit Amber-Auwäldern, ein schilfbewachsenes Flussdelta mit Süßwasser- und Meeresschildkröten, Ruinen einer karischen Stadt und einer der feinsten Sandstrände der türkischen Küste.

Die Sommer sind hier nicht so heiß wie an der türkischen Riviera. An der Ägäis finden sich auch zahlreiche Zeugnisse der 5000-jährigen Geschichte der Türkei.

Der Name 'Dalyan' bedeutet Fischreuse, denn der Kefal (ein leckerer Fisch - besonders lecker kross gebraten oder gegrillt), kam und kommt vom See zum Ablaichen in das Schilfdelta (die Reuse). Kefal ist demnach eine Dalyaner Spezialität.

Dalyan hat sich inzwischen zu einem kleinen Städtchen entwickelt: teils direkt am Wasser gelegene Restaurants und Bars, eine lebhafte Promenade mit Geschäften, ein malerischer Wochenmarkt, ruhige Hafenpromenade...

Im Hafen vor der Moschee liegen viele Fischerboote, mit denen Tagestouren auf dem Kanal zu den Heißwasserquellen und zum Schlammbad, zum Köycegiz-See, zum Strand von Iztuzu und nach Kaunos und und und .... unternommen werden können. Besonderheit des Iztuzu-Strandes: man kann auf beiden Seiten des Sandstrandes baden. Auf der einen Seite geht es flach ins Meer, auf der anderen Seite kann man ins klare Süßwasser der Lagune eintauchen.

Allein für einen reinen Strandurlaub wäre Dalyan zu schade. Wer aber Lust hat, die Türkei kennen zu lernen, Natur und Kultur zu genießen, in einem lebendigen, aber nicht rummeligen Ort zu wohnen, der ist hier genau richtig. Ausflüge mit dem Boot, zu Fuß oder dem Mountainbike - immer verbunden mit ausgiebigen Badestopps - sind am Tage die Attraktionen von Dalyan. Abends und nachts ist es die lässige, mediterrane Atmosphäre dieses kleinen Ortes.

Seit 1989 steht Dalyan unter Natur- und Denkmalsschutz. Die Riesenmeeresschildkröte Caretta-CaretDie lykischen Königsgräberta kommt zum Iztuzu-Strand (Iz tuzu = Spurensand, einer der letzten Brutplätze), um hier wie seit Jahrmillionen ihre Eier abzulegen, im Sand zu verbuddeln und von der Sonne ausbrüten zu lassen. Aber nicht nur die Caretta-Caretta ist hier zu bestaunen: noch ca. 6 Sorten Wasserschildkröten sind zu beobachten - von klein bis gross (z. B. die Kaspische Süsswasserschildkröte oder die ca. 1m lange afrikanische Süsswasserschildkröte). Und auf den weniger befahrenen Strassen muß man aufpassen, daß einem die Landschildkröten nicht die Vorfahrt nehmen. Darüber hinaus ist das Schilfdelta ein wahres Vogelparadies: Eisvögel - die Juwelen der Lüfte - , Kraniche, Reiher, Schwalben, Störche... (ca. 150 Vogelarten sind hier zu finden).

Außer für seine Naturschönheiten ist Dalyan auch für seine historischen Bauwerke berühmt, z. B. die Ruinen von Kaunos und die lykischen Felsengräber.
Die lykischen Gräber der EdlenDie Ruinen von Kaunos liegen am Westufer des schilfreichen Dalyan-Flusses. Die südlichste Stadt Kariens verlor bereits in der Antike durch Verlandung ihren Hafen - und damit ihre Lebensbasis.

Die Ruinen der einstigen Hafenstadt Kaunos wurden 1967 von türkischen Archäologen ausgegraben. Da der Platz seit mittelbyzantinischer Zeit nicht mehr besiedelt ist, gehört Kaunos zu den stimmungsvollen archäologischen Stätten.

Die Stadt besaß einen kreisrunden Hafen, der mit einer Kette verschlossen werden konnte, und lag in einer geschützten Bucht am Meer. Schon früh begann der Verlandungsprozess, das Umland versumpfte. Kaunos gehörte kurze Zeit dem Delischen Bund an und lebte nicht schlecht vom Fischfang; eingesalzener Fisch gehörte zur täglichen Nahrung. Dazu kamen, wie die Inschrift auf der Westseite des Brunnenhauses verrät, Salz-, Harz-, Früchte- und Sklavenhandel.

Die Akropolis von Kaunos ist ein zweigeteiltes Bauwerk. Das Stadtzentrum lag am höheren östlichen Teil des Berges. Das eindrucksvolle Amphitheater wurde teilweise in den Fels des Akropolis-Berges gehauen. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Delta.

 

Im Bergmassiv auf der anderen Seite des Flusses kann man die lykischen/ionischen Fürsten-Felsengräber sehen. Die Felsengräber entstanden vom 4. bis 2. Jh. v. Chr. Besonders schön wirken die Tempelgräber in der Morgensonne bzw. abends unter idyllischer Beleuchtung.

 

 

 

 

 

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Bis bald; auf Wiedersehen im Hotel Miço.

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